Baronie Starkenberg
Name: Starkenberg   Hauptstadt:

Senatsstadt Gravedorn

Antik: Kurfürstentum Arkadien    Landesfarben:  rot-blau-grün
Einwohner: 13.800   Klima: Gemäßigt, feucht
Größe:  6.300 km2   Baron: Luna-Ann le Clerk Baroness-Elect von Starkenberg
Länge:  120 Km   Militär:

sehr Stark, mehrere eigene Söldnertruppen (Gilden / Zunftmäßig organisiert), Bürgergendarmerie

Breite:  80 Km   Kloster: Helios Castellum Obsidium
Abbas Curatores am Trutzberg /
Cor Aurus Insulae in Niederfels und Oculus et Gladius Occidentis in Gravedorn 
Wappen: grüner Electormantel, silber gefasst auf blauem Grund    

Wahlspruch:  fortuna nostra factemus – wir haben unser Glück selbst gemacht



Lage: 
Starkenberg erstreckt sich in NW-SO Richtung und liegt im Herzen Ak’Marants, es ist die einzige Baronie die (mit Ausnahme der Inselbaronie El-Asamars) an alle anderen maranter Baronien angrenzt. Die Bündnisbaronie liegt im Kreuzungsbereich der beiden großen maranter Handelsstrassen und grenzt sowohl an den Marantsee wie an die Reichshauptstadt Wallersgrund. Ihr Schicksal ist so mit ganz Ak’Marant engstens verwoben. Auch wenn Starkenberg nicht politisches oder religiöses Reichszentrum ist wäre es dennoch falsch von einer Provinz zu sprechen.

 

Klima:  Starkenberg besitzt im Allgemeinen ein sehr gemäßigtes Klima. Frost ist im Winter zwar üblich dauerhafte Schneelagen aber ungewöhnlich. An der Ostküste herrscht tendenziell naß-nebeliges Wetter, das Landesinnere etwas trockener aber keineswegs arid.

 

Topografie: Die Bündnisbaronie wird gerne als die „Goldschüssel“ Ak’Marants bezeichnet. Golden wegen der Wirtschaft, eine Schüssel als Abbild der Topografie. Während sich rund um Starkenberg Mittelgebirge und sogar hohe Bergkämme, v.a. der südlich gelegene Südkamm, erhebt, wirkt die Büdnisbaronie wie eine Schüssel die zwischen all den Höhenzügen liegt. Die Landschaft ist zum Zentrum hin flach und bisweilen von kleineren Hügelketten und teils breiten und schiffbaren Flussmeandern  durchzogen. Die Ostküste – Starkenbergs einzige Küste – ist allerdings wieder Teil des „Schüsselrandes“ hier erhebt sich ein mächtiges Kalkcliff an dessen Fuß nur vereinzelte, abgeschottete und unwirtliche Fischerdörfchen liegen. Der Hauptteil des Landes ist durch eine vielseitig und abwechslungsreich genutzte Landschaft gestaltet. Äcker und Forste säumen sich an Weiden und Flussauen, umfassend durchzigen von Flussläufen und einem dichten Straßennetz.

 

Wirtschaft:  Ak’Marant ist geprägt von Landwirtschaft und Ressourcengewinnung, Starkenberg hat zwar eine gesicherte Lebensmittelversorgung, besitzt aber sonst keine nennenswert erschliessbare Ressource – die Wälder sind von eher druchschnittlicher Größe und Qualität, die Äcker durch Erbteilung klein und das Meer durch die Cliffs gleichsam ausgesperrt. Dadurch entwickelte sich in der Bündnisbaronie früh ein reges Verarbeitendes Gewerbe und ein erstaunlich ausgeprägter Dienstleistungsbereich. Entlang der beiden Handelsstraßen , gerade in Waldau wo sich beide kreuzen entstand ein Netz an Handeslkontoren und Karawansereien.  An dieser Kreuzung herrscht auch als einziger Punkt auf den Handelsstraßen das Stapelrecht – alle Waren, die hier hindurchkommen müssen einige Tage zum Kauf angeboten werden bevor die Händler weiterziehen dürfen. Das Zollrecht wurde allerdings mit dem Sturz des Gottkönigs Aurelius I und der Eingliederung ins Reichsgebiet Ak’Marants eingebüßt. Des Weiteren entstanden vielerlei Handwerker die aus den Ressourcen, die Starkenberg durchreisten, vorzügliche Waren anfertigten. Starkenberg ist wirtschaftlich für dreierlei Dinge berühmt: Seine Waffen- und Rüstschmiede, seine Musikinstrtumentenbauer und das einzige in Ak’Marant existierende Netzwerk aus Geldleihern und Banken. Da alle diese Gewerbe relativ mobil sind und nicht an Schächte, Häfen, Felder oder Wälder gebunden sind hats Starkenberg beschlossen seine Wirtschaft gegen Ausseneinflüsse derart abzusichern, dass sämtliche Berufszweige in Gilden organisiert sind. Diese bestimmen die gesamte Wirtschaftlichen Aktivitäten der Baronie. So war es z.B. bis zur Einführung des Küfer oder Böttcherberufes verboten Fässer bzw. Bottiche mit Eisenriemen zu  bauen, da sonst der Gefässmarkt nachteilhaft für die Schreiner gewesen wäre, da diese keine Möglichkeit zur Eisenverarbeitung hatten.  Auch heute hätte ein Böttcher mit empfindlichen Strafen zu rechnen wenn er ein geschlossenes Gefäss in seiner Werkstatt herstellen würde – sowas ist Küferarbeit.

Historie: Zu Zeiten des Gottkönigs hatte Starkenberg eine reiche aber aufgewühlte Epoche. Mangels natürlicher Bollwerke und Befestigungen und der Umstände fast endlos erscheinende Grenzen zu haben war die Baronie wie auf dem Präsentierteller aufstrebenden Regenten und Möchtegernregenten ausgeliefert. Um eine turbulente Geschichte kurz zu fassen: Regenten kamen und ginge, einfachste Landadlige erkämpften sich den Thron nur um kurz darauf wieder gestürzt zu werden. Da dem korrupten Gottkönig diese Zwietracht gerade zu recht kam unternahm dieser nichts. Während sich der Adel Starkenbergs so gegenseitig aus Amt und Leben entfernte florierte die Wirtschaft: Waffenschmieden wuchsen, Günstlinge wurden durch von Banken geliehene Investitionen und Geldgeschenke geworben und bezahlte Soldaten kämpften mal hier und mal da. Schlussendlich musste sich das Folk und die prosperierenden Handwerker und Geldverleiher selber organisieren. Nach mehreren Jahrzehnten der Adelsfehden, die im wahrsten Sinne über das Volk hinweg geführt wurden hatte sich die Adelsschaft so weit aufgelöst, dass die Gilden und Räte beschlossen sie kurzum mit einem Handstreich der bündischen Gendarmerie auszuschalten. Dies Geschah in der Zeit des großen Krieges der Fraternitas Templi gegen den Gottkönig.  Nach dem Sturz des Gottkönigs  Aurelius I wurden die improvisierten Selbstverwaltungsformen überabreitet und schließlich als dauerhafte Organisationsform übernommen.

 

Politik: Die Führung der Baronie ist eine maranter Besonderheit. Wie alle Baronien ist sie natürlich der Leitung der Fraternitas Templi unterstellt und erkennt den Fürst Superior als Reichsoberhaupt an.  Die innere Organisation sucht jedoch in Ak’Marant Ihresgleichen:  alle Siedlungen und Zentren sind in Städtebünde gefasst, in denen ein Gildenrat etabliert ist, der  auf Lebenszeit gewählte Vertreter der ansässigen Gilden des Städtebundes vereingt. Diese Werden von einem Städtehauptmann im  Bundschaftsrat vertreten, welcher das Geschick des jeweiligen Landesteiles führt, einer in Coppenburen, einer in Königsleiten und einer in der Senatsstadt Gravedorn. Ihnen Stehen die Schwurobmänner vor. Die Baronieleitung vereinigt die Schwurobmänner und den auf Lebenszeit gewählten Baron-Elect im Senat in Gravedorn. Die Stadt hat als Senats-und Regierungssitz quasi Reichstadtcharakter auf Baronieebene. Auf allen Ebenen (Städtebund, Bundschaftsrat,  Senat) finden sich Vertreter der entsprechenden ebene der Reichsführung, ganz Analog zu den Äbten und Baronen anderer Baronien.

 

Militär: Da sich in der Geschichte Starkenbergs das Adlesregententum und damit auch die Vasallenschaft und Leibeigenschaft quasi selbst abgeschafft haben muss  sich das Folk eigens um die Landesverteidigung kümmern. Da natürliche Bollwerke und Fluchtburgen fehlen muss Starkenberg im Zweifel jeden Feind in einer offenen Feldschlacht bezwingen können. So gleicht die Bündnisbaronie einer einzigen Festung. Jede Stadt ist ummauert, jeder Bürger ist über seine Gilde in der der städtebundlichen Gendarmerie organisiert und besitzt, je nach Einsatzort Spiess oder Armbrust – meist von erstaunlicher Qualität. Akuten Bedrohungen oder lokal massierten Auseinandersetzungen wurde traditionell mit dem Einsatz angemieteter Söldner begegnet. Da selbst diese Gildenmässig organisiert sind gilt in Starkenberg das Söldnerwesen als sicheres, angesehenes und bürgerliches Handwerk. Viele Söldner sind z.B. direkt bei den Gilden angemietet um die Gendarmerie professionell zu organiesieren, andere Schützen Handelskarawanen oder Gildenrepräsentanten. Leider sind dadurch oft kleinere Fehden zwischen rivalisierenden Gildenfraktionen nicht ausgeschlossen, so enstand durch die Zwietracht zwischen Schmieden und Schreinern über das verfertigen von Fässern ein mehrwöchiger, teils gewaltsamer Streit, der erst beendet wurde als ein reicher Geldverleiher mittels angheuertem Söldnerregiment diesen Streit niederschlug und so die Schaffung des Böttcher und des Küferberufes erwirkte (dessen Gildenmeister er nun ist…) 

 
Ein Starkenberger-Söldner in den Landesfarben Grün, Rot und Blau
 

Glaube:  Im Grunde herrscht in der Bündnisbaronie Starkenberg ein gefestigter helioslunianischer Glaube, allerdings hat sich aufgrund der Historie der Einfluss der Astraiten, welche eine besondere Ausprägung des Helioslunianismus praktizieren (s. Bundschaft Königsleiten) , prägend auf die ganze Region ausgewirkt. So ist weniger Ergebenheit als eher Wagemut und weniger Gottvertrauen als eher Selbstvertrauen prägende Mentalität. Hier gilt das alte Sprichwort in seiner starkenberger Abwandlung:  „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied – solange er sich in der Gilde anmeldet.“

 

Besonderheit:

Das Schwertgesellentum das die fahrenden Handwerker imitiert (wenn auch auf höherem finanziellen Niveau) ist in ganz Ak´Marant bekannt, jedoch nur in der Baronie Starkenberg vertreten. Einige der Schwertgesellen die ihren "Gesellenbrief" in der Tasche haben finden Anstellung beim Örtlichen Adel oder ihren Familien als Leibwächter oder Privatlehrer. Dennoch finden sich erstaunlich viele die danach streben Schwertmeister genannt zu werden und ihre eigene Schule zu eröffnen. So ziehen sie in Ak´Marant und anderen Ländern umher um ihre Fähigkeiten zu Schulen und weitere Tricks und Kniffe zu erlernen, aber auch vielerlei anderes Wissen auf der Reise anzusammeln.
Die Ausbildung eines Schwertgesellen umfasst neben Körperlichem Training und der Ausbildung an dem Schwert auch die Grundzüge Akademischem Wissens und der Etikette, so wie Schrift und Sprachkunst.
Ein jeder Schwertgeselle ist an seinem Siegelring mit dem Wappen seiner Schule zu erkennen, was ihm unter anderem die Teilnahme bei einem Turnier erlaubt.
Die Ausbildung steht jedem zu der sich diese auch leisten kann. In der Regel also eher das bessere Bürgertum sowie dem Adel. Nicht selten wird einem Schwertgesellen die Ausbildung durch eine Gönner Finanziert, der diesen dann später durch Abtragung der Schuld an sich bindet.
Die wohl bekannteste Schule findet sich in Waldau. Die vom Ahrensfelder Schwertmeister William le Kingsley geführt wird. Der dort ca. ein Dutzend ausgewählte Schüler unterrichtet.

 

starkenberg_gravedorn.gifSenatsstadt Gravedorn:

 

Landesherr:  Schwurobmann Gerald le Taylor

 

Wappen:  geteilter Schild, unten blau-grünes Karo, oben im Dreieck drei vierstrahlige Silbersterne auf rotem Grund

 

Wahlspruch: Nos Nostribus Nostri – Wir mit dem Unseren für das                                             Unsere

 

Lage: Gravedorn liegt im südöstlichen Landesteil umgeben von der Bundschaft Königsleiten/Kingleeds. Topografie: N.N.

 

trewhous.gifWirtschaft: Gravedorn ist ein typische Verwaltungshauptstadt Sie gehört in Ak’Marant zu den durchschnittlich großen Städten, besteht aber zum allergrößten Teil aus überdurchschnittlich gebildeten und betuchten Bürgern. Hier sind die Leute nicht nur Handwerker, hier ist man Gildenobmann, Lehrmeister oder wenigstens Spezialist seiner Sparte.

In Gravedorn sitzt auch das einzige akkreditierte Geldinstitut Ak’Marants deren Zweigstellen über das ganze Land verteilt sind: die Gravedorner Trewhous.

 

Politik: Ursprünglich war Gravedorn die größte Stadt im astraitischen Lehen Kingleeds, nach der Konstituierung der Fraternitas Templi als Reichsherren wurde Gravedorn als Senatsstadt und Sitz des Baron-Elect von Starkenberg aus der Bundschaft Kingleeds ausgegliedert und ist heute so etwas wie eine Reichsstadt auf Baronieebne.

 

Glaube: zu 2/3 Astraitisch, zu 1/3 marantisch Helioslunianisch

 

starkenberg_coppenburen.gifBundschaft Coppenburen:

 

Landesherr: Schwurobmann: Joseph von der Distel

 

Hauptstadt: Waldau

 

Wappen:  geteilter Schild, unten grün blaues Karo, oben-rechts und unten-links der Coppenburener sechsstrahlige Stern geteilt                                                  durch absteigenden Schrägbalken in Gold auf Rot

 

Wahlspruch:   Macht besitzen und nicht auszuüben, ist wahre Größe.

 

Lage: Coppenburen nimmt den NW Landesteil ein.

 

Wirtschaft:  Der Handel in Coppenburen ist der wichtigste und ausgeprägteste Wirtschaftszweig zumal sich die Fruchtstrasse und die Marschsstrasse, Ak’Marants beide große Fernhandelsstrassen.

 

Glaube: Astraitisch und marantisch Helioslunianisch

 

 

starkenberg_kingleeds.gifBundschaft Königsleiten/Kingleeds:

 

Landesherr: Schwurobmann/Covenant Mayor Henry de Ver

 

Hauptsadt: Blauhusen

 

Wappen: geteilter Schild, unten grün-blaue Karos, oben ein fünfstrahliger Silberstern auf rotem Grund

 

Wahlspruch:  Per Aspera Ad Astra – durch Fleiss zu den Sternen

 

Lage: Königsleiten, oder wie es in der Sprache der Astraiten genannt wird: Kingleeds  nimmt den südöstlichen Landesteil von der Baroniemitte zur Küste ein.

 

Hsitorie: Die Geschichte Kingleeds ist die Geschichte der Astraitischen Religion in Ak’Marant. Um 20 a.c. (20 Jahre vor der marantischen Zeitrechnung) kamen die Astraiten vom südländischen Kontinent. Sie lebten dort in einer religiösen Diaspora und waren über weite Landesteile verstreut. Was genau die Sammlungs- und Wanderungsbewegung auslöste ist unklar. Ak’Marant als die Wiege des Helioslunianischen Glaubens vor Augen bewegten sich die religiösen Migranten an die Küsten der marantischen Inseln. Vom Gottkönig aufgenommen und mit einem eigenen Landstrich bedacht entstand eine große Verbundenheit mit dem damaligen Reichsoberhaupt. So wurde das königliche Lehen auch ihm zu ehren benannt. Viele Male stellten sich die kampferprobten und entbehrungsgewohnten astraitischen Kampfverbände an seine Seite. Selbst als die Fraternitas im Jahre 1 a.c. zurück kam um den heiligen Temple Helii et Lunae zurückzugewinnen, standen die Astraiten zu Beginn auf der Seite des Gottkönigs. Doch dieser verriet ihre Truppen nur um sich in einem letzten Handstreich die totale Macht anzueignen. Viele Hundert starben. Erst als der Verrat bekannt wurde ergaben sich die astraitischen Truppen und wechselten kurz darauf auf die Seite der Fraternitas Templi.

 

Wirtschaft: Kingleeds hat wie ganz Starkenberg ein ausgeprägtes Handels- und Zunftwesen. Besonders in Blauhusen ist allerdings die Rüstungs- und Waffenschmiedekunst. Hierher kommen auch immer wieder neue Ingenieursleistungen in Sachen Kriegsmaschinerie.  Blauhusen ist auch der Gildensitz der Söldner-und Mietkämpferzunft.

 

Glaube: Astraiten sind eine helioslunianische Splittergemeinschaft. Prinzipiell entsprechen sie der helioslunianischen Kirche nach Ak’Maranter Ritus, allerdings haben sie einige Eigenarten: Ihr Glaube sieht das Heil und das Wohlergehen ihrer Seele nicht vordergründig als Gnade des heiligen Paares, vielmehr verstehen sie diese als Belohnung des heiligen Paares, die noch im diesseiteigen Leben erarbeitet werden muss. Im Umkehrschluss ist für die Astraiten Gesundheit, Glück und Wohlstand im diesseitigen Leben eine göttliche Bestätigung dessen, dass sie auf ihrer Heilssuche auf dem richtigen Weg sind und von Helios und Luna gesegnet sind. Stirbt ein Astrait erfolgreich, ruhmreich oder wohlhaben so steigt er auf zu den Göttern um als Stern am Himmelszelt neben ihnen zu leuchten.  Dies zeichnet sich auch im königsleitener Wappen ab. Sieht man abends eine Sternschnuppe, hat sich einer der Ahnen entschieden wieder hinabzusteigen auf die Erde um seinen Stand noch einmal zu erhöhen. Astraiten wpünschen sich dann etwas in der Hoffnung, dass vom Glück, Reichtum und Erfolg des Herabsteigenden auf sie übergeht.

Ein andere Besonderheit sind die Laienprediger. Die Astraiten achten zwar die geweihten Priester des heiligen Paares, organisieren aber ihre Gemeindearbeit und Rituale unter der Obhut ambitionierter und selbst eingesetzter Laienprediger. Dieser Umstand wird von den Ordensbrüdern der Fraternitas Templi zwar toleriert aber nicht gutgeheissen, entzieht er doch die astraitischen Gemeinden dem direkten Einfluss Kephales. Diese Tradition liegt wahrscheinlich in den Wurzeln der Glaubensgemeinschaft. Historiker, die die wenigen verbleibenden Dokumente und die Riten der Astraiten untersucht haben kommen zum Schluss, dass die Gemeinschaft entsand während der Wanderschaft der Fraternitas Templi und sogar von den Ordensbrüdern gegründet wurde. Ohne den Ordensbeistand entwickelte sich so ein Lainklerus, der offenbar selber auch weitermissionierte und so ihre Ausprägung des Helioslunianismus weiter verbreitete. Diese Organisation auf breiter Basis fand aufgrund der historischen Gegebenheiten in Starkenberg eine große Anhängerschaft. So hat bis heute in Kingleeds der alte astraitische Dialekt überlebt und selbst die Helioslunianer in Coppenburen haben sich von der Heilslehre beeinflussen lassen.

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